Unsere August-Wanderung beginnt im Zentrum von Dussnang. Der Wanderweg führt von der Brücke über den Tanneggerbach beim Friedhof dem Bachufer entlang aufwärts. Die kunstvolle Holzbrücke, genannt Entenbachbrücke,  ist Ergebnis eines Projektes einheimischer Zimmermannslehrlinge im Jahr 1991. Zwischen dem Dörfchen Tannegg mit dem schmucken Riegelbau der alten Mühle und Hatterswil zweigt der Weg rechts von der Staatsstrasse ab und führt uns zuerst als Flurstrasse, später als schmaler Pfad ins idyllische Tobel des Tanneggerbaches. Beim Restaurant Mühle in Schurten steigen wir rechts steil hinauf gegen Speck und finden in Sitzberg die kleine Kirche und das Restaurant Sternen. Von hier aus gegen Südosten blicken wir zum Chapf, der als freistehender Hügel mit 842 m Höhe einen herrlichen Blick ins Weite bietet. Ein Flurweg führt ein Stückweit hinauf, dann kraxelt man den letzten Rest zum Aussichtspunkt. Zwei Bänke des VVF mit Aussicht nach Süden bzw. Norden laden zum Verweilen ein. Pionierbäume, welche die Trockenheit auf diesem Nagelfluhhügel überdauern, spenden Schatten, ohne die Aussicht zu stören.

Hier oben wurde die „Bänkli-Szene“ im Film „Sternenberg“ mit dem inzwischen verstorbenen Schauspieler Matthias Gnädinger gefilmt. Die Anwohner erzählen gern Anekdoten über die Dreharbeiten!

Wir folgen der Asphaltstrasse bis Chrinnenberg, wo wir links über Wald-Boden-Riet zurück nach Schurten gelangen können, und von dort den gleichen Weg zurück nach Dussnang nutzen.

Wer gern noch die Gelegenheit zum Grillieren wahrnehmen und das herrliche Alpenpanorama (mit Panoramatafel) auf dem Rastplatz Sedelegg (851 m) geniessen will, kehrt über Egg-Siggisegg-Oppel zurück nach Dussnang. Entweder wählt man den Weg über Mühle und das Bachtobel, oder man folgt der Staatsstrasse bis Hatterswil und gelangt so zurück nach Dussnang.

Während der Weg über Wald-Boden-Riet durch den Talkessel von Schurten führt, ist der Weg über Egg-Siggisegg-Oppel teilweise ein Panoramaweg mit reizvoll wechselnden Ausblicken. Die zeitliche Differenz macht kaum eine halbe Stunde aus.

Je nach Kondition und Wanderphilosophie dauert die Wanderung 2 ½ – 4 Stunden.

Interaktive Karte zur Wanderung

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