Every month the President of Fischingen Tourism, Werner Ibig, recommends a hikingtour in the region of Fischingen to our visitants. Unfortunately the descriptions are only in german.

For English translations please contact info@fischingen-tourismus.ch, we are glad to help you!

 

Monatswanderung August 2015

Sitzberg – Sedelegg

Unsere August-Wanderung beginnt im Zentrum von Dussnang. Der Wanderweg führt von der Brücke über den Tanneggerbach beim Friedhof dem Bachufer entlang aufwärts. Die kunstvolle Holzbrücke, genannt Entenbachbrücke,  ist Ergebnis eines Projektes einheimischer Zimmermannslehrlinge im Jahr 1991. Zwischen dem Dörfchen Tannegg mit dem schmucken Riegelbau der alten Mühle und Hatterswil zweigt der Weg rechts von der Staatsstrasse ab und führt uns zuerst als Flurstrasse, später als schmaler Pfad ins idyllische Tobel des Tanneggerbaches. Beim Restaurant Mühle in Schurten steigen wir rechts steil hinauf gegen Speck und finden in Sitzberg die kleine Kirche und das Restaurant Sternen. Von hier aus gegen Südosten blicken wir zum Chapf, der als freistehender Hügel mit 842 m Höhe einen herrlichen Blick ins Weite bietet. Ein Flurweg führt ein Stückweit hinauf, dann kraxelt man den letzten Rest zum Aussichtspunkt. Zwei Bänke des VVF mit Aussicht nach Süden bzw. Norden laden zum Verweilen ein. Pionierbäume, welche die Trockenheit auf diesem Nagelfluhhügel überdauern, spenden Schatten, ohne die Aussicht zu stören.

Hier oben wurde die „Bänkli-Szene“ im Film „Sternenberg“ mit dem inzwischen verstorbenen Schauspieler Matthias Gnädinger gefilmt. Die Anwohner erzählen gern Anekdoten über die Dreharbeiten!

Wir folgen der Asphaltstrasse bis Chrinnenberg, wo wir links über Wald-Boden-Riet zurück nach Schurten gelangen können, und von dort den gleichen Weg zurück nach Dussnang nutzen.

Wer gern noch die Gelegenheit zum Grillieren wahrnehmen und das herrliche Alpenpanorama (mit Panoramatafel) auf dem Rastplatz Sedelegg (851 m) geniessen will, kehrt über Egg-Siggisegg-Oppel zurück nach Dussnang. Entweder wählt man den Weg über Mühle und das Bachtobel, oder man folgt der Staatsstrasse bis Hatterswil und gelangt so zurück nach Dussnang.

Während der Weg über Wald-Boden-Riet durch den Talkessel von Schurten führt, ist der Weg über Egg-Siggisegg-Oppel teilweise ein Panoramaweg mit reizvoll wechselnden Ausblicken. Die zeitliche Differenz macht kaum eine halbe Stunde aus.

Je nach Kondition und Wanderphilosophie dauert die Wanderung 2 ½ – 4 Stunden.

Interaktive Karte zur Wanderung

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Monatswanderung Juni/Juli 2015

Rund um den Hackenberg

Die leichte Wanderung für einen Sonntagnachmittag, aber auch als Morgen- oder als Abendspaziergang ist besonders geeignet für heisse Sommertage. Im Schatten des lichten Waldes folgen wir den gut ausgebauten und unterhaltenen Waldstrassen, die kinderwagentauglich sind. Da die Wanderung wenig Steigung und Gefälle aufweist, eignet sie sich gut für Kinder. Immer wieder wird der Blick frei auf die Umgebung ausserhalb des Waldes.

Aufmerksame Pflanzenfreunde erfreuen sich besonders an der reichhaltigen Flora, die den Wegrand säumt. Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und Besonnung der extensiven Wiesenflächen an den Wegböschungen lassen verschiedenste Pflanzengesellschaften gedeihen. Die Blüten werden von allerlei Insekten besucht.

In die Rundwanderung kann man von den Ortschaften rund um den Hackenberg einsteigen: Dussnang, Vogelsang, Wallenwil, Balterswil, Itaslen.

Interaktive Karte zur Wanderung

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Monatswanderung Mai 2015

Chranzenberg und Anwiler Riet

Wir beginnen unsere Wanderung im Zentrum von Dussnang; Bushaltestelle Kurhotel oder Parkplatz beim Restaurant Brückenwaage (1). Dorfabwärts überqueren wir den Tanneggerbach, die Fischingerstrasse und die Murg. Schon stehen wir vor dem imposanten Hügel der Martinskapelle in Oberwangen (2), einem Grubenmann Bau, der gemäss Legende an einen Brudermord erinnert.

Wir biegen kurz nach dem Martinsberg rechts in die Sägestrasse ein und wählen nach 100 Metern die Verbindung zur Aumühlestrasse über den Aumühlebach. Hier folgen wir dem Wanderweg links hinauf auf den Gampen und biegen auf dem höchsten Punkt wieder links ab Richtung Hunzenberg. Unmittelbar nach dem Weiler Hunzenberg führt ein Wiesenweg hinauf zum Chapf (3), einem Aussichtspunkt mit Triangulationspunkt. Bei klarem Wetter geniesst man hier eine herrliche Aussicht bis hinaus auf den Bodensee und die Hegau Vulkane, aber auch in den Alpstein, auf die Iddaburg, den Nollen und das Schloss Sonnenberg.

Wir folgen der Flurstrasse Richtung Osten und gehen weiter auf dem Wiesenweg bis zur Waldecke, wo wir rechtwinklig links abbiegen. Schon bald können wir den imposanten Platz der einstigen Burg Chranzenberg (4) erkunden, mit ihrem tiefen Halsgraben gegen Süden und den nach allen Seiten steil abfallenden Hängen. Ein gut befestigter Ort, von der Natur gegeben, sicher vor Angreifern, aber bei Sturm wohl eine ungemütliche Wohnung.

Wir halten uns strikte geradeaus und folgen dem Weg über den schmalen Grat, rechts das Littenheider Tal, links das Feuchtgebiet von Mooswangen und das Anwiler Riet (5), Naturschutzgebiete von nationaler Bedeutung. Beim Anblick der beiden Weiher in der Tiefe wenden wir uns links und folgen der Naturstrasse Richtung Strickhof. Wer gut auf den Wegweiser achtet, wählt den Wiesenwanderweg am rechten Ufer des Mosswangerbachs anstatt der Asphaltstrasse.

Durch das kleine Dorf Anwil erreichen wir wieder die Fischingerstrasse, die wir bei den ersten Häusern von Wies überqueren (Vorsicht!). Kurz nach der Murgbrücke führt der Weg hinauf Richtung Vogelsang. Dem Waldrand entlang (6) geniessen wir Richtung Nordwesten die Aussicht über die von den Gletschern der letzten Eiszeit sanft geformte Hügellandschaft. Der Wanderweg mündet rechts in die Schwalbenstrasse, die wir schon bald wieder nach links verlassen, um über Essenheid an den Ausgangsort zurückzukehren.

Interaktive Karte zur Monatswanderung Mai 2015

Für eine Stärkung nach dieser gut zweistündigen Wanderung empfehlen sich die Restaurants in Dussnang: Brückenwaage, Kneipphof, Parkcafé, Rössli.

Wer sich für die Baudenkmäler (Kirche Maria Lourdes, Kreuzkirche, Martinskapelle) interessiert, findet weitere Information auf dem Flyer „Kulturspaziergang Fischingen“.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Erkunden!

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Monatswanderung April 2015

Besuch der grossen Tanne im Staatswald bei Au-Fischingen

Ein imposanter einheimischer Baum, um 200 Jahre alt, der wohl viele Geschichten erzählen könnte, wenn er könnte. Ein Besuch bei der grossen Tanne regt uns an, die Geschichten zu denken, die sie in ihrem Holz verborgen hält. Ein meditativer Ort. Sie ist nicht ganz leicht zu finden – vielleicht ist sie genau deshalb so alt geworden. Der Forstbetrieb Fischingen hat den eindrücklichen Baum neu vermessen und in Zusammenarbeit mit dem VVF den Weg ausgebessert und beschildert sowie die Beschriftung erneuert.

Ein Besuch bei der grossen Tanne ist mit einem kurzen Waldspaziergang von weniger als einer Stunde möglich oder lässt sich in eine mehrstündige Wanderung einbauen. Jetzt, wo der Frühling Tag für Tag die Natur verändert, lohnt sich eine Entdeckungsreise durch die ausgedehnten Wälder ganz besonders.

Vorschlag 1, Ausgangspunkt Fischingen (1) / 75 Minuten: Am Fusse des Klosterhügels überquert man die Murg und folgt dem kantonalen Wanderweg durch das Quartier Rudlen, der ein Stück steil ansteigt und dann durch die gut gepflegten Staatswaldungen zur Waldhütte Klosterblick mit Feuerstelle führt. Ca. 150 Meter weiter zweigt man links zur unteren Waldstrasse ab und dort wieder links. Nach weiteren 100 Metern führt links ein Weg zuerst aufwärts dann abwärts zur grossen Tanne. Den Rückweg geht man hinunter zur Staatsstrasse Fischingen-Au, folgt ihr rechts ca. 150 Meter, biegt dann links in die Waldstrasse ein und folgt links dem Pilgerweg nach Fischingen über Neuschür.

Interaktive Karte zu Vorschlag 1

Vorschlag 2, Ausgangspunkt Parkplatz Au (2) / 50 Minuten: Man folgt der Asphaltstrasse zwischen Restaurant und Kirche Richtung Rotbühl bis ca. 150 Meter in den Wald hinein und wählt in der Linkskurve die rechts abzweigende Waldstrasse. Kurz vor der Waldhütte „Klosterblick“ mit Feuerstelle wendet man spitz rechts hinunter zur unteren Waldstrasse und dort wieder links. Nach weiteren 100 Metern führt links ein Weg zuerst aufwärts dann abwärts zur grossen Tanne. Den Rückweg kann man entlang der unteren Waldstrasse bis zur Strasse Au-Rotbühl wählen und so zum Parkplatz zurückkehren. Oder man steigt hinunter zur Staatsstrasse Fischingen-Au, folgt ihr rechts ca. 150 Meter, biegt dann links in die Waldstrasse ein und folgt rechts dem Pilgerweg nach Au, vorbei an der Feuerstelle „Melchboden“.

Interaktive Karte zu Vorschlag 2

Vorschlag 3 / 2 Stunden: Eine sehr attraktive Wanderung führt ab Fischingen auf dem kantonalen Wanderweg über Neuschür, links hinauf zur Ottenegg (3), ein besinnlicher Ort mit Waldkapelle und Marienstatue. Bei schönem Wetter geniesst man eine herrliche Aussicht über den Thurgau und mit etwas Glück bis hinaus in die Hegau Vulkane. Weiter geht es über Höll, Neu Kappegg nach Au, entlang dem Pilgerweg und dem Aubach bis kurz nach der Feuerstelle Melchboden. Hier biegt man links in die Staatsstrasse Au-Fischingen ein, folgt ihr ca. 150 Meter rechts und steigt dann links die Waldstrasse hinauf. Nach weiteren 150 Metern folgt man rechts dem Weg zur grossen Tanne. Man kehrt wieder zurück zum Pilgerweg und folgt diesem nach Fischingen.

Interaktive Karte zu Vorschlag 3

Vorschlag 4 / 3 Stunden: Der Besuch der grossen Tanne lässt sich in eine längere Wanderung einbauen von Fischingen (1) entlang dem kantonalen Wanderweg (4) über Kreuzhof (Wegweiser gut beachten), Rotbühl, Gentenegg, Allenwinden, Au, Von dort, siehe Vorschlag 3.

Interaktive Karte zu Vorschlag 4

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Erkunden!

Download Routenblatt: Monatswanderung April 2015